tracking.fireappx.com

Datenschutzerklärung

Für die Anwendung Feuerwehr-Tracking und die Android-App „Feuerwehr Tracking“ (at.ITN.firefightertracking). Stand 18.08.2026.

Kurz gesagt

Verantwortlich

Ing. Manuel Nussbaumer, BSc
EDV Nussbaumer, Siegendorf, Österreich
app@fireappx.com

Betrieben wird die Anlage im Auftrag der jeweiligen Feuerwehr. Für die Daten eines Einsatzes ist die Feuerwehr verantwortlich, die ihn führt; der Betreiber stellt die technische Grundlage bereit.

Welche Daten erhoben werden — und wozu

Diese Liste ist vollständig und entspricht den Feldern, die tatsächlich gespeichert werden.

Bei jeder Anmeldung an einem Einsatz

DatenZweck
Bezeichnung (frei gewählter Text) Damit die Einsatzleitung erkennt, wer auf der Karte steht. Es ist die Bezeichnung, unter der ohnehin gefunkt wird. Ein bürgerlicher Name ist nicht erforderlich; wird einer eingetragen, ist er ein personenbezogenes Datum und wird wie ein solches behandelt.
Einheitenart und Fahrzeugtyp Darstellung auf der Karte und Rechte in der Anwendung (Einsatzleitung, Einsatzleiter, Einsatzkraft, Fahrzeug).
Sitzungskennung Damit das Gerät zwischen zwei Meldungen wiedererkannt wird. Gespeichert wird nur ihr Hashwert, nicht die Kennung selbst.
Plattform und App-Fassung Um die richtige Oberfläche auszuliefern und zu erkennen, ob ein Gerät mit einem zu alten Stand läuft.

Während der Einsatz läuft

DatenZweck
Standort — Breite, Länge, Genauigkeit, Höhe, Geschwindigkeit, Richtung Der eigentliche Zweck der Anwendung: die Einsatzleitung sieht, wo ihre Kräfte sind, und findet sie im Notfall wieder. Erhoben wird der Standort so genau, wie das Gerät ihn liefert („genauer Standort“); ohne Satellitenempfang auch nur ungefähr.
Zeitpunkt der Messung und des Empfangs Damit erkennbar bleibt, wie alt eine Position ist. Eine Karte, die alte Punkte wie aktuelle zeigt, führt in die Irre.
Batteriestand und Netzart Damit die Einsatzleitung erkennt, ob ein Gerät gleich ausfällt oder ob eine ausbleibende Meldung an der Verbindung liegt.
Notruf (SOS ja/nein samt Zeitpunkt) Alarmierung der Einsatzleitung und der nächstgelegenen Kräfte.
Verlauf — An- und Abmeldungen, Notrufe, Quittierungen, Stichwortänderungen Nachvollziehbarkeit im Einsatz und in der Nachbesprechung. Der Verlauf ist die Antwort auf „wer war wann wo und wann hat sich das geändert“.

Für den Betrieb

DatenZweck
Störungsmeldungen — Art des Fehlers, Meldungstext, Datei und Zeile, Adresse der Seite Fehlersuche. Die IP-Adresse des Absenders wird dabei nur als Hashwert gespeichert (SHA-256) — sie genügt, um „derselbe Fehler, derselbe Absender“ zu erkennen, und ist nicht rückrechenbar.
Fehlversuche bei der Anmeldung zur Verwaltung Schutz gegen automatisiertes Durchprobieren von Kennwörtern. Auch hier nur der Hashwert der Adresse.
Server-Zugriffsprotokoll — IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung Übliches Protokoll eines Webservers; nötig für Betrieb und Abwehr von Missbrauch. Wird nach spätestens 14 Tagen gelöscht.

Nur bei LoRaWAN-Trackern

Wer zusätzlich Funktracker einsetzt, für den kommen die technischen Angaben des Funkverkehrs dazu: Gerätekennung (DevEUI), Gateway-Kennung, Empfangsstärke, Frequenz und Zählerstände. Sie dienen der Zuordnung des Pakets zur richtigen Feuerwehr und der Fehlersuche im Funknetz.

Was NICHT erhoben wird

Wer die Daten sieht

Weitergabe an Dritte

Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben — weder verkauft noch für Werbung oder Analyse übermittelt. Notwendig beteiligt sind lediglich:

BeteiligterRolle
Hetzner Online GmbH Rechenzentrum, in dem der Server läuft (Auftragsverarbeiter). Standort Deutschland.
Google Play-Dienste (nur Android-App) Die App ermittelt den Standort über den Standortdienst des Geräts („Fused Location Provider“). Das ist Teil des Android-Systems; es gelten zusätzlich die Datenschutzbestimmungen von Google für das Gerät. Die ermittelte Position geht ausschließlich an den eigenen Server.
Google Play Vertrieb der App. Google erfährt dabei, dass die App installiert wurde; das liegt außerhalb des Einflusses dieser Anwendung.

Der QR-Code wird auf dem Gerät gelesen (ML Kit, ohne Netzverbindung). Kartenkacheln von OpenStreetMap und Esri werden über den eigenen Server ausgeliefert — die Kartenanbieter sehen die Geräte nicht.

Wie lange gespeichert wird

DatenDauer
Positionen und Verlauf eines Einsatzes Bis zum Ende des Einsatzes im laufenden Bestand, danach im Archiv der Feuerwehr. Die Feuerwehr entscheidet, wie lange sie ihr Archiv behält, und kann Einsätze dort löschen.
Anmeldung eines Geräts Endet mit dem Abmelden oder mit dem Ende des Einsatzes.
Störungsmeldungen Höchstens 90 Tage.
Fehlversuche bei der Anmeldung Höchstens 24 Stunden.
Server-Zugriffsprotokoll Höchstens 14 Tage.

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO — Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse: Die Ortung von Einsatzkräften dient deren Sicherheit und der Führung des Einsatzes. Ergänzend gilt Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO (lebenswichtige Interessen), wenn eine Einsatzkraft gesucht werden muss.

Für den Betrieb der Anlage — Protokolle, Fehlersuche, Missbrauchsabwehr — gilt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse).

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Wenden Sie sich dafür zuerst an die Feuerwehr, an deren Einsatz Sie teilgenommen haben — sie kann Anmeldungen und Einsätze in ihrer Verwaltung selbst entfernen. Technische Auskünfte erteilt der Betreiber unter app@fireappx.com.

Ihnen steht außerdem das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde zu — in Österreich bei der Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien.

Berechtigungen der Android-App

BerechtigungWofür
Standort (genau und ungefähr) Meldung der eigenen Position an das Lagebild.
Standort im Hintergrund Damit ein Gerät auch mit gesperrtem Bildschirm weiter meldet — sonst verschwindet eine Einsatzkraft von der Karte, sobald das Handy in die Tasche wandert.
Kamera Ausschließlich zum Ablesen des QR-Codes beim Einstieg. Es werden keine Bilder gespeichert oder übertragen.
Benachrichtigungen Anzeige des laufenden Ortungsdienstes — Android verlangt dafür eine sichtbare Meldung — und Alarmierung bei einem Notruf.
Internet Übertragung der Meldungen an den Server.

Änderungen

Diese Erklärung wird angepasst, sobald sich an der Verarbeitung etwas ändert. Der Stand oben nennt das Datum der letzten Fassung.