FireAppX Tracking

Privacy notice

For the FireAppX Tracking application and the Android app “Firefighter Tracking” (com.fireappx.tracking). As of 23.08.2026.

In short

The detailed legal text below is the German original. Austrian law applies; this English page is a translation of the same facts.

Verantwortlich

Ing. Manuel Nußbaumer, BSc
Am Graben 11, 7011 Siegendorf, Österreich
app@fireappx.com · +43 676 898 320 600

Vollständige Offenlegung im Impressum.

Betrieben wird die Anlage im Auftrag der jeweiligen Feuerwehr. Für die Daten eines Einsatzes ist die Feuerwehr verantwortlich, die ihn führt; der Betreiber stellt die technische Grundlage bereit.

Welche Daten erhoben werden — und wozu

Diese Liste ist vollständig und entspricht den Feldern, die tatsächlich gespeichert werden.

Bei jeder Anmeldung an einem Einsatz

DatenZweck
Bezeichnung (frei gewählter Text) Damit die Einsatzleitung erkennt, wer auf der Karte steht. Es ist die Bezeichnung, unter der ohnehin gefunkt wird. Ein bürgerlicher Name ist nicht erforderlich; wird einer eingetragen, ist er ein personenbezogenes Datum und wird wie ein solches behandelt.
Einheitenart und Fahrzeugtyp Darstellung auf der Karte und Rechte in der Anwendung (Einsatzleitung, Einsatzleiter, Einsatzkraft, Fahrzeug).
Sitzungskennung Damit das Gerät zwischen zwei Meldungen wiedererkannt wird. Gespeichert wird nur ihr Hashwert, nicht die Kennung selbst.
Gerätekennung Eine Zufallszahl, die sich das Gerät beim ersten Beitritt selbst gibt und behält. Sie beantwortet genau eine Frage: „War dieses Gerät in diesem Einsatz schon einmal angemeldet?“ — damit nach einem Neustart oder einer Aktualisierung nicht eine zweite Einheit entsteht und die erste als ex_… in der Lage stehen bleibt.

Sie sagt nichts über das Gerät: keine Seriennummer, keine Gerätekennung des Herstellers, kein Fingerabdruck aus Bildschirmgrösse oder Schriften. Sie wird gewürfelt und nicht abgeleitet, und sie lässt sich mit nichts ausserhalb dieser Anlage verknüpfen. Sie ist auch kein Zugangsschlüssel: Wer sie kennt, kommt nirgendwo hinein.

Im Browser liegt sie im lokalen Speicher der Seite und verschwindet mit den Seitendaten; in den Apps in deren eigenen Einstellungen und mit der Deinstallation. Danach gilt das Gerät als neues — was zutrifft.
Plattform und App-Version Um die richtige Oberfläche auszuliefern und zu erkennen, ob ein Gerät mit einem zu alten Stand läuft.

Während der Einsatz läuft

DatenZweck
Standort — Breite, Länge, Genauigkeit, Höhe, Geschwindigkeit, Richtung Der eigentliche Zweck der Anwendung: die Einsatzleitung sieht, wo ihre Kräfte sind, und findet sie im Notfall wieder. Erhoben wird der Standort so genau, wie das Gerät ihn liefert („genauer Standort“); ohne Satellitenempfang auch nur ungefähr.
Zeitpunkt der Messung und des Empfangs Damit erkennbar bleibt, wie alt eine Position ist. Eine Karte, die alte Punkte wie aktuelle zeigt, führt in die Irre.
Batteriestand und Netzart Damit die Einsatzleitung erkennt, ob ein Gerät gleich ausfällt oder ob eine ausbleibende Meldung an der Verbindung liegt.
Notruf (SOS ja/nein samt Zeitpunkt) Alarmierung der Einsatzleitung und der nächstgelegenen Kräfte.
Verlauf — An- und Abmeldungen, Notrufe, Quittierungen, Stichwortänderungen Nachvollziehbarkeit im Einsatz und in der Nachbesprechung. Der Verlauf ist die Antwort auf „wer war wann wo und wann hat sich das geändert“.

Für den Betrieb

DatenZweck
Störungsmeldungen — Art des Fehlers, Meldungstext, Datei und Zeile, Adresse der Seite Fehlersuche. Die IP-Adresse des Absenders wird dabei nur als Hashwert gespeichert (SHA-256) — sie genügt, um „derselbe Fehler, derselbe Absender“ zu erkennen, und ist nicht rückrechenbar.
Fehlversuche bei der Anmeldung zur Verwaltung Schutz gegen automatisiertes Durchprobieren von Kennwörtern. Auch hier nur der Hashwert der Adresse.
Server-Zugriffsprotokoll — IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung Übliches Protokoll eines Webservers; nötig für Betrieb und Abwehr von Missbrauch. Wird nach spätestens 14 Tagen gelöscht.

Nur bei LoRaWAN-Trackern

Wer zusätzlich Funktracker einsetzt, für den kommen die technischen Angaben des Funkverkehrs dazu: Gerätekennung (DevEUI), Gateway-Kennung, Empfangsstärke, Frequenz und Zählerstände. Sie dienen der Zuordnung des Pakets zur richtigen Feuerwehr und der Fehlersuche im Funknetz.

Was NICHT erhoben wird

  • Keine Kontakte, keine Fotos, keine Dateien, keine Kalendereinträge.
  • Keine Mikrofon- oder Kameraaufnahmen. Die Kamera wird ausschließlich zum Ablesen des QR-Codes verwendet; das Bild verlässt das Gerät nicht und wird nicht gespeichert.
  • Keine Werbe-Kennung, kein Nutzungsverhalten, keine Profilbildung.
  • Kein Standort außerhalb eines laufenden Einsatzes.

Wer die Daten sieht

  • Innerhalb der eigenen Feuerwehr. Das Lagebild eines laufenden Einsatzes ist für alle einsehbar, die den Einstiegscode oder die Adresse der Wehr haben — das ist Absicht: Im Einsatz darf der Zugang nicht an einem Kennwort scheitern. Wer den Code hat, sieht Bezeichnungen und Positionen der angemeldeten Einheiten dieser Wehr.
  • Archiv, Geräte und Verwaltung: nur die eigene Wehr. Beendete Einsätze im Archiv, die Geräteliste und die Verwaltung einer Feuerwehr sind an diese Wehr gebunden und für andere Wehren nicht zugänglich.
  • Das laufende Lagebild ist nicht durch ein Kennwort geschützt. Es gilt, was oben steht: Wer die Adresse der Wehr hat, sieht es. Es ist damit nicht auf die eigene Feuerwehr beschränkt. Diese Erklärung hat das bis 0.9.19 anders dargestellt; das war unzutreffend.
  • Die Verwaltung einer Wehr ist mit deren eigenem Kennwort geschützt.
  • Der Betreiber der Anlage hat technischen Zugang zum Server und damit zu den gespeicherten Daten, soweit das für Betrieb und Fehlersuche nötig ist.

Weitergabe an Dritte

Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben — weder verkauft noch für Werbung oder Analyse übermittelt. Notwendig beteiligt sind lediglich:

BeteiligterRolle
Hetzner Online GmbH Rechenzentrum, in dem der Server läuft (Auftragsverarbeiter). Standort Deutschland.
Google Play-Dienste (nur Android-App) Die App ermittelt den Standort über den Standortdienst des Geräts („Fused Location Provider“). Das ist Teil des Android-Systems; es gelten zusätzlich die Datenschutzbestimmungen von Google für das Gerät. Die ermittelte Position geht ausschließlich an den eigenen Server.
Google Play Vertrieb der App. Google erfährt dabei, dass die App installiert wurde; das liegt außerhalb des Einflusses dieser Anwendung.
Microsoft Ireland Operations Ltd. (Entra ID und Microsoft Graph) Zweierlei, und beides betrifft nicht die Einsatzkräfte:
Anmeldung des Betreibers. Wer den Betreiberbereich öffnet, wird zu login.microsoftonline.com weitergeleitet. Microsoft erfährt dabei IP-Adresse, Zeitpunkt und die Anmeldeidentität; übertragen werden Mandanten- und Anwendungskennung. Eine Anmeldung der Feuerwehren oder der Einsatzkräfte läuft nicht darüber.
Versand von Mail. Die Bestätigung an eine neu angelegte Feuerwehr geht über Microsoft Graph hinaus. Sie enthält die Kommando-PIN dieser Wehr; Microsoft verarbeitet damit Empfängeradresse, Betreff und Inhalt dieser Mail.

Der QR-Code wird auf dem Gerät gelesen (ML Kit, ohne Netzverbindung). Kartenkacheln von OpenStreetMap und Esri werden über den eigenen Server ausgeliefert — die Kartenanbieter sehen die Geräte nicht.

Wie lange gespeichert wird

DatenDauer
Positionen und Verlauf eines Einsatzes Bis zum Ende des Einsatzes im laufenden Bestand, danach im Archiv der Feuerwehr. Die Feuerwehr entscheidet, wie lange sie ihr Archiv behält, und kann Einsätze dort löschen.
Anmeldung eines Geräts Endet mit dem Abmelden oder mit dem Ende des Einsatzes.
Gerätekennung Auf dem Gerät, bis die Seitendaten gelöscht oder die App deinstalliert wird. Am Server nur solange der Einsatz läuft — beim Beenden wandert die Einheit ins Archiv, und die Kennung wird dabei nicht mitgenommen.
Störungsmeldungen Höchstens 90 Tage.
Fehlversuche bei der Anmeldung Höchstens 24 Stunden.
Server-Zugriffsprotokoll Höchstens 14 Tage.

Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO — Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse: Die Ortung von Einsatzkräften dient deren Sicherheit und der Führung des Einsatzes. Ergänzend gilt Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO (lebenswichtige Interessen), wenn eine Einsatzkraft gesucht werden muss.

Für den Betrieb der Anlage — Protokolle, Fehlersuche, Missbrauchsabwehr — gilt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse).

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Wenden Sie sich dafür zuerst an die Feuerwehr, an deren Einsatz Sie teilgenommen haben — sie kann Anmeldungen und Einsätze in ihrer Verwaltung selbst entfernen. Technische Auskünfte erteilt der Betreiber unter app@fireappx.com.

Ihnen steht außerdem das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde zu — in Österreich bei der Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien.

Berechtigungen der Android-App

BerechtigungWofür
Standort (genau und ungefähr) Meldung der eigenen Position an das Lagebild.
Vordergrunddienst mit Standort Damit ein Gerät auch bei gesperrtem Bildschirm weiter meldet — sonst verschwindet eine Einsatzkraft von der Karte, sobald das Handy in die Tasche wandert. Der Dienst ist dabei sichtbar: Android zeigt durchgehend eine Meldung, solange er läuft. Eine Ortung im Hintergrund ohne diese Anzeige findet nicht statt; die Berechtigung dafür trägt die App seit dem 21.08.2026 nicht mehr.
Kamera Ausschließlich zum Ablesen des QR-Codes beim Einstieg. Es werden keine Bilder gespeichert oder übertragen.
Benachrichtigungen Anzeige des laufenden Ortungsdienstes — Android verlangt dafür eine sichtbare Meldung — und Alarmierung bei einem Notruf.
Internet Übertragung der Meldungen an den Server.
Bildschirm wach halten Damit der Meldedienst nicht aussetzt, während das Gerät ruht.
Ton und Vibration Notrufsignal und Auftragston — auch wenn das Gerät auf stumm steht, weil ein überhörter Notruf der teuerste Fehler dieser Anwendung wäre.

Diese Liste ist vollständig und aus AndroidManifest.xml abgelesen. Weitere Berechtigungen verlangt die App nicht.

Die Windows-Anwendung

Die Anwendung FireAppX Tracking für Windows ist ein Rahmen um dieselbe Seite: Sie zeigt das Lagebild in einem eingebetteten Browser (Microsoft Edge WebView2) und verarbeitet keine anderen Daten als die Seite selbst.

Was sie zusätzlich tutWofür
Bildschirm und Computer wach halten Ein Lagebild, das nach zehn Minuten dunkel wird, ist im Stab unbrauchbar.
Standort des Computers (freiwillig) Nur, wenn der Computer selbst als Einheit teilnimmt. Wird die Freigabe nicht erteilt, läuft alles andere unverändert weiter.
Selbstaktualisierung Die Anwendung fragt beim eigenen Server nach einer neueren Fassung und lädt sie erst nach einem Ja. Übertragen wird dabei nichts ausser der Anfrage.
Eigene Einstellungen auf der Platte Fenstergrösse, zuletzt gewählte Wehr und die Wahl „oben bleiben" — in einer Datei im Benutzerprofil. Sie verlässt den Computer nicht.

Der eingebettete Browser hält seinen eigenen Zwischenspeicher, getrennt vom Edge des Anwenders. Er wird bei jeder neuen Fassung geleert.

Änderungen

Diese Erklärung wird angepasst, sobald sich an der Verarbeitung etwas ändert. Der Stand oben nennt das Datum der letzten Version.